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Die perfekte Frau

Neulich habe ich
eine Internetseite im hiesigen Bereich aufgesucht,
da war eine Frau
soooooo unglücklich, weil das nicht eingetreten ist,
was sie sich
erhofft hatte, was sie als "perfekt" für sich erachtet hatte .....
ich denke jeder
Leser hat sofort versucht, die
Taschentücher durch die Röhren zu senden......
und ich konnte mir
einen Textbeitrag in diesem Web einfach nicht verkneifen!
Als ich dann
gegoogelt habe fand ich diesen Text.
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Oh, wie liebe ich solche
Sätze: „ …er/sie ist das Beste, was mir je passiert ist…oder….ich
bin der glücklichste Mensch, als ob das noch nicht reichen
würde, der jemals auf Erden gelebt hat…“ Das Schlimme an
diesen Äußerungen ist, dass die Personen, die sie von sich geben
auch noch glauben was sie sagen, wenn auch nur für 3 Monate
(kleine Anspielung an eine befreundete Bloggerin, siehe Link;
Fratz Planet). Wie kommt solch ein Gedankenschiss zustande?
Warum glauben Menschen plötzlich im Superlativ lebe es sich
besser? Ich habe da eine klare Antwort, ich weiß es nicht!
Ist mir ehrlich gesagt auch total egal, sollen die sich doch
selbst bescheißen und ihre plötzlich perfekte Lebenssituation
auf Illusionen aufbauen. Lieber mal Realist, als Illusionist.
Lieber mal Pessimist, als Optimist. Schon Oma wusste, dass ein
Pessimist nur ein erfahrener Optimist ist. Bitte nicht falsch
verstehen, ich bin bestimmt kein erfahrener Optimist, einfach
nur Optimist, aber das Denken in der höchsten Form des
Komparativs liegt mir fern. Vielleicht liegt es daran, dass ich
mich nicht gern selbst in tiefe Depression stürze. Wie, was,
warum werden sich jetzt einige fragen, aber was kommt nach dem
Superlativ? Der Supergau! Ja, so ist es. Sollte nach geraumer
Zeit, sagen wir mal 3 Monaten, die illustre Seifenblase
zerplatzen, dann reichen meist schon die kleinsten Anspielungen
und besagte Personen hinterlassen, wo sie gerade gehen und
stehen Wasserflecken mit einem Hauch von Salz. Endlich, Personen
wie ich, die mit Taschentücherpackungen im Halfter bewaffnet den
Kampf gegen die Tränen aufnehmen, glauben wieder an den
Jahrmarkt im Himmel. Doch halt, kaum glaubt man der Superlativ,
dieser kleine Schlawiner, hat sich auch aus den letzten
Gehirnwindungen der betroffenen Person gestohlen, steht er schon
wieder im neuen Gewand vor einem. Als Helfer in der Not überlegt
man schon selbst zum Taschentuch zu greifen, wenn wimmernde
Worte in dein Ohr kriechen: „ … das schlimmste was mir je
passiert ist…oder…ich bin die traurigste Person, als
ob das noch nicht reichen würde, der Welt…“. Ich spreche
hier von betroffenen Personen, die gleichbedeutend für das
weibliche Geschlecht stehen. Bitte fragt mich nicht, denn ich
weiß nicht warum dieses Phänomen fast ausschließlich bei Frauen
zu finden ist, werde mir aber bei Gelegenheit meine Gedanken
darüber machen. Genug von der Theorie, es wird Zeit für ein
praktisches Beispiel. Eine gute Freundin aus den heimatlichen
Gefilden beschrieb ihre Beziehung bis vor kurzem noch so: „
Basti, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie glücklich ich
bin. Es ist so unglaublich, ich bin der glücklichste Mensch und
ich bin so verliebt, wie nie zuvor…“. Den Rest können wir uns
getrost sparen, ähnelt dem bereits geschriebenen. Ich hätte es
ihr abgekauft, wirklich, ohne mit der Wimper zu zucken, wenn sie
mit dem Typen nicht schon zum X ten Mal zusammen wäre. Um die
Häufigkeit von Bindung und Trennung der Beiden zu überschauen,
bedarf es schon mindestens einem Rechenschieber. Also bitte! Mir
kann niemand erzählen, dass das der Superlativ ist, dass Maß
aller Dinge, der Schokostreusel auf dem Sahnehäubchen.
Komparativ in der dritten Stufe sieht nun wirklich anders aus
und ich weiß wovon ich rede. Nicht, dass ich ihn schon mal
erlebt habe, aber auch ich hätte fast einen Rechenschieber
benötigt und ein echtes Hochgefühl ist das nicht, im Gegenteil.
Mädels macht weiter so, nach der dritten Steigerungsstufe kommt
der Fall, denn eine Utopie kann man nicht ewig aufrechterhalten
und mehr ist es nicht, nur ein Illusion. Nichts ist perfekt, man
kann sich dem nur annähern. Lieber tief stapeln und die Wünsche
und Träume an der Gegenwart ausrichten, als umgekehrt und tief
fallen! Nach dem Superlativ folgen häufig Ernüchterung und
Taschentuchverbrauch.
Quelle:
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Haben
Sie sich schon einmal gefragt, was Glück ist?
Kann man es definieren,
mit Worten fest machen?
Das Wort Glück bedeutet
für jeden Menschen etwas anderes, wie Freude, Gesundheit,
Zufriedenheit,
viel Geld zu haben,
Liebe, Sex, Urlaub, Karriere.
Das alles sind Umstände,
die eine gute Basis für Glück bilden, sie machen aber noch nicht das
Glück selbst aus.
Obwohl wir alle mehr oder
weniger bewusst auf der Jagd nach Glück sind, tun wir uns schwer,
Glück zu definieren.
Glück ist ein Gefühl,
also etwas, was in uns ist und gar nicht so viel mit der Außenwelt
zu tun hat.

Meine
Schlussfolgerung ist:
Glücklich ist, wer zufrieden ist.
Wer nicht ständig
nach "der perfekten Lebenssituation" sucht,
sondern die vielen
kleinen Glücksmomente zu schätzen weiß.
Und wer nicht
glücklich ist, muss nur nach Wegen suchen,
die "positive" Gefühle
vermitteln,
dann stellt sich
"Glück" fast automatisch ein.
Monika
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