Cortijo de Ensueño, La Boca de los Frailes, E-04118 San José

 
 

Die perfekte Frau

 

 

Neulich habe ich eine Internetseite im hiesigen Bereich aufgesucht,

da war eine Frau soooooo unglücklich, weil das nicht eingetreten ist,

was sie sich erhofft hatte, was sie als "perfekt" für sich erachtet hatte .....

ich denke jeder Leser hat sofort versucht, die Taschentücher durch die Röhren zu senden......

und ich konnte mir einen Textbeitrag in diesem Web einfach nicht verkneifen!

Als ich dann gegoogelt habe fand ich diesen Text.

 

 

 

 

Die perfekte Frau, das perfekte Leben, das perfe…..einfach Superlativ


Oh, wie liebe ich solche Sätze: „ …er/sie ist das Beste, was mir je passiert ist…oder….ich bin der glücklichste Mensch, als ob das noch nicht reichen würde, der jemals auf Erden gelebt hat…“ Das Schlimme an diesen Äußerungen ist, dass die Personen, die sie von sich geben auch noch glauben was sie sagen, wenn auch nur für 3 Monate (kleine Anspielung an eine befreundete Bloggerin, siehe Link; Fratz Planet). Wie kommt solch ein Gedankenschiss zustande? Warum glauben Menschen plötzlich im Superlativ lebe es sich besser? Ich habe da eine klare Antwort, ich weiß es nicht! Ist mir ehrlich gesagt auch total egal, sollen die sich doch selbst bescheißen und ihre plötzlich perfekte Lebenssituation auf Illusionen aufbauen. Lieber mal Realist, als Illusionist. Lieber mal Pessimist, als Optimist. Schon Oma wusste, dass ein Pessimist nur ein erfahrener Optimist ist. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin bestimmt kein erfahrener Optimist, einfach nur Optimist, aber das Denken in der höchsten Form des Komparativs liegt mir fern. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich nicht gern selbst in tiefe Depression stürze. Wie, was, warum werden sich jetzt einige fragen, aber was kommt nach dem Superlativ? Der Supergau! Ja, so ist es. Sollte nach geraumer Zeit, sagen wir mal 3 Monaten, die illustre Seifenblase zerplatzen, dann reichen meist schon die kleinsten Anspielungen und besagte Personen hinterlassen, wo sie gerade gehen und stehen Wasserflecken mit einem Hauch von Salz. Endlich, Personen wie ich, die mit Taschentücherpackungen im Halfter bewaffnet den Kampf gegen die Tränen aufnehmen, glauben wieder an den Jahrmarkt im Himmel. Doch halt, kaum glaubt man der Superlativ, dieser kleine Schlawiner, hat sich auch aus den letzten Gehirnwindungen der betroffenen Person gestohlen, steht er schon wieder im neuen Gewand vor einem. Als Helfer in der Not überlegt man schon selbst zum Taschentuch zu greifen, wenn wimmernde Worte in dein Ohr kriechen: „ … das schlimmste was mir je passiert ist…oder…ich bin die traurigste Person, als ob das noch nicht reichen würde, der Welt…“. Ich spreche hier von betroffenen Personen, die gleichbedeutend für das weibliche Geschlecht stehen. Bitte fragt mich nicht, denn ich weiß nicht warum dieses Phänomen fast ausschließlich bei Frauen zu finden ist, werde mir aber bei Gelegenheit meine Gedanken darüber machen. Genug von der Theorie, es wird Zeit für ein praktisches Beispiel. Eine gute Freundin aus den heimatlichen Gefilden beschrieb ihre Beziehung bis vor kurzem noch so: „ Basti, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin. Es ist so unglaublich, ich bin der glücklichste Mensch und ich bin so verliebt, wie nie zuvor…“. Den Rest können wir uns getrost sparen, ähnelt dem bereits geschriebenen. Ich hätte es ihr abgekauft, wirklich, ohne mit der Wimper zu zucken, wenn sie mit dem Typen nicht schon zum X ten Mal zusammen wäre. Um die Häufigkeit von Bindung und Trennung der Beiden zu überschauen, bedarf es schon mindestens einem Rechenschieber. Also bitte! Mir kann niemand erzählen, dass das der Superlativ ist, dass Maß aller Dinge, der Schokostreusel auf dem Sahnehäubchen. Komparativ in der dritten Stufe sieht nun wirklich anders aus und ich weiß wovon ich rede. Nicht, dass ich ihn schon mal erlebt habe, aber auch ich hätte fast einen Rechenschieber benötigt und ein echtes Hochgefühl ist das nicht, im Gegenteil. Mädels macht weiter so, nach der dritten Steigerungsstufe kommt der Fall, denn eine Utopie kann man nicht ewig aufrechterhalten und mehr ist es nicht, nur ein Illusion. Nichts ist perfekt, man kann sich dem nur annähern. Lieber tief stapeln und die Wünsche und Träume an der Gegenwart ausrichten, als umgekehrt und tief fallen! Nach dem Superlativ folgen häufig Ernüchterung und Taschentuchverbrauch.


Quelle:

 

  

 

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Glück ist?

Kann man es definieren, mit Worten fest machen?

Das Wort Glück bedeutet für jeden Menschen etwas anderes, wie Freude, Gesundheit, Zufriedenheit,

viel Geld zu haben, Liebe, Sex, Urlaub, Karriere.

Das alles sind Umstände, die eine gute Basis für Glück bilden, sie machen aber noch nicht das Glück selbst aus.

Obwohl wir alle mehr oder weniger bewusst auf der Jagd nach Glück sind, tun wir uns schwer, Glück zu definieren.

Glück ist ein Gefühl, also etwas, was in uns ist und gar nicht so viel mit der Außenwelt zu tun hat.

 

 

Meine Schlussfolgerung ist:

 
Glücklich ist, wer zufrieden ist.

Wer nicht ständig nach "der perfekten Lebenssituation" sucht,

sondern die vielen kleinen Glücksmomente zu schätzen weiß.

Und wer nicht glücklich ist, muss nur nach Wegen suchen,
die "positive" Gefühle vermitteln,

dann stellt sich "Glück" fast automatisch ein.

 

 

 

Monika

 

 

 

  

 Webseite erstellt:  im August 2009- Änderung am: 13/08/2009 -   ©  Webmissis Monika Helbig

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