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Cortijo de Ensueño, La Boca de los Frailes, E-04118 San José |
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2002 Du fehlst uns!
2003 Es hätte dir hier gut gefallen!
2004 Danke das es dich gab!
2005 Ich vermisse Dich ganz arg, Frauchen.
2006 Keine Katze ist wie Du!
2007 Katerchen, ich denk an dich!
2008 So lange ich bin, werde ich Dich vermissen!
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Zur Erinnerung an meinen Kater Felix
geboren am 3. März 1995, von uns gegangen zwischen dem 14./15. August 2001
Mein liebes Katerchen!
Dieses Bild steht über meinem Monitor so das ich dich jeden Tag ansehen kann. Ich vermisse dich sehr, es hätte dir in unserem Cortijo so gut gefallen. Wie gerne habe ich in deine treuen Augen geschaut, es bedurfte keiner Geste und keines Wortes, wir haben uns verstanden.
Ich werde nie vergessen wie du zu uns gekommen bist. Wir waren in tiefer Trauer um Charly, unseren Toypudel, den wir auch Lümmelchen nannten. Karl-Heinz konnte unsere Trauer nicht mehr mit ansehen und hat deshalb beschlossen, mich zu überraschen. Er hat beim Katzenschutz angerufen und gefragt, ob es eine kleine Katze gibt, der wir ein neues Zuhause geben konnten. Eine nette Dame kam mit einem Korb zu uns in dem drei Katzen saßen. Alle konnten wir nicht nehmen und ich mochte auch nicht Schicksal spielen. Deshalb habe ich gesagt: "Wer zuerst rauskommt, der bleibt bei uns!" Ja und das warst du, mein Felixkaterchen.
Du hast dich sofort mit unserer Katze Mautzi verstanden, dein freundliches Wesen hat Menschen und Tiere verzaubert.
Wir hatten wunderschöne Jahre miteinander, die sich tief in meine Erinnerung und in mein Herz gegraben haben. Nach der Kastration wurdest du ein dicker Brocken, aber dein unnachahmlich liebevolles Wesen hat sich nie geändert. Du warst mein Liebling! Keine andere Katze war und ist so wie du!
Mit dir habe ich Spaziergänge rund um unser Appartement unternommen, du bist neben mir gelaufen wie ein Hund. Du hast mir jede Katze die ich suchte wieder nach Hause gebracht, du hast meine Aufregung immer gespürt.
Am 10. August 2001 habe ich dir wie jeden Morgen im Sommer den Sonnenschirm aufgespannt und deinen Gartenstuhl darunter gestellt. Du hast diesen Platz geliebt. Dort konntest du alles hören und beobachten. Dann bin ich zum Frisör gefahren. Als ich wiederkam hast du mich nicht wie sonst begrüßt und dein unvergessenes "Mäh, Mäh, Mäh" gesprochen, du hast dich nicht bewegt, du bist liegen geblieben und hast mich nur mit deinen unglaublich lieben Augen angeschaut. Ich bin sofort mit dir in die Klinika gefahren und dort hat man festgestellt, das du Blut im Urin hattest. Alles kein Problem wurde mir gesagt, das bekommen wir schnell in den Griff. Aber der Kater muss hier bleiben. Das war unsere erste Trennung und wir beide haben sehr gelitten! Eine Nacht ohne dich in meiner Nähe, unvorstellbar.
Aber ich konnte dich zweimal täglich besuchen. Ich stand vor der Türe, sobald die Klinik ihre Tore öffnete, habe mit dir im Hof gespielt, dir deine Leckerle mitgebracht und dich so oft gestreichelt wie es nur ging. Und am späten Nachmittag stand ich wieder vor der Klinik und wartete darauf, zu dir gelassen zu werden.
Am Morgen des 14. August hat die Tierärztin mir gesagt, das ich dich am Nachmittag wieder mit nach Hause nehmen darf. Das hatte ich ihr abgerungen, da der 15. August ein Feiertag war (Maria Himmelfahrt) und du in der Klinik allein gewesen wärst - nur der Notdienst war ja da - ich hätte nicht zu dir gedurft.
Mein Herz war so froh, ich war in einer total glücklichen Stimmung als ich zur Tierklinik gefahren bin um dich zu holen. Aber als ich deinen Käfig aufmachte und sagte du sollst zu mir kommen, da bist du zum ersten Male liegen geblieben. Du hast dich nicht bewegt und mich nur so unendlich traurig angeschaut, das mir das Herz fast stehen geblieben ist.
Heute weiß ich, das du Abschied genommen hast, du hattest keine Kraft mehr um weiter zu kämpfen.
Ich habe sofort die Tierärztin geholt und meine Vermutung geäußert, ich glaubte das du große Schmerzen hattest. Man hat dich in den größten Käfig gebracht und dich dann an den Tropf gehangen. Der Käfig war so riesig das mein ganzer Oberkörper hineinpasste und ich dich immer und immer wieder streicheln konnte und ich habe mit dir gesprochen und dir Mut gemacht. Über die ganzen Praxisstunden hinweg bin ich bei dir geblieben und habe dir immer wieder zugeredet das du den Käfig verlassen solltest, aber du bist nicht gekommen. Du hast deinen Kopf ganz dicht an meine Hand geschmiegt, du hast ihn an meinem Gesicht gerieben und mir so gezeigt wie lieb du mich hast.
Warum bloß habe ich nicht auf meine innere Stimme gehört und dich mit nach Hause genommen?
Die Tierärztin hat mir dringend davon abgeraten, aber ich hätte mich durchsetzen müssen. Sie ist wegen uns länger geblieben, aber dann musste sie die Klinik schließen und ich musste dich dort lassen. Vor lauter Tränen habe ich kaum den Weg gesehen, ich weiß nicht mehr, wie ich nach Hause gekommen bin.
Den Tierärzten war die plötzliche und so gravierende Verschlechterung deines Zustandes ein Rätsel, alle Untersuchungen waren in Ordnung wie man sagte. Hinterher hat sich herausgestellt, das man einen argen Behandlungsfehler gemacht hat. Ich will niemandem die Schuld geben, Menschen machen Fehler, aber dich hat es das Leben gekostet.
Ich mache mir aber heute noch - nach über 3 Jahren - die größten Vorwürfe, weil ich nicht bei dir war als du dein Leben ausgehaucht hast. Diesen Liebesdienst habe ich keinem unserer Tiere verweigert, es war immer klar das ich bis zum letzten Atemzug bei meinem Tier geblieben bin, alle sind in meinem Arm eingeschlafen.
Nur dich, mein dickes Männlein, dich meinen Liebling, habe ich in den letzten Stunden ganz allein gelassen!
Ich kann es nicht erklären, aber wenn ich dein Bild anschaue, kann ich heute noch deine Sehnsucht nach mir fühlen. So ein inniges Gefühl, so ein grenzenloses Verstehen habe ich noch bei keinem anderen Tier erlebt.
Am Donnerstag dem 16 August um 10.30 Uhr rief die Tierklinik bei uns an. Der Ärztin ist die Nachricht an mich das du dein Leben ausgehaucht hast, sehr schwer gefallen, das konnte ich ihrer Stimme anhören. Dem Notdienst war am Abend zuvor nichts gravierendes aufgefallen, sonst hätte man mich angerufen.
ich schau´ am Abend zu den Sternen hoch denke an dich und spüre deine Nähe. Mein Herz wird schwer, aber ich bin glücklich in meiner Erinnerung an Dich! Einige Katzen aus unserem Heim in Roquetas, die du gekannt hast, sind inzwischen auch bei dir auf der Regenbogenbrücke angekommen.
Bitte vertraue mir noch einmal, so wie du es immer während deines ganzen Lebens getan hast, glaube mir, wir werden uns auf der Regenbogenbrücke wiedersehen. Ich weiß genau das du dort auf mich wartest, wenn meine Stunde gekommen ist. Liebe geht über den Tod hinaus!
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Webseite erstellt: im Mai 2004 - Änderung am: 17/08/2008 © Text/Fotos/Design: Monika Helbig |
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