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Cortijo de Ensueño, La Boca de los Frailes, E-04118 San José |
Der Weg zur Regenbogenbrücke
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Die kleine weiße Katze tapste mit unsicheren Schritten vorwärts.
Angst? Nein, Angst hatte sie keine.
In ihrem Köpfchen hämmerte nur
ständig ein und dieselbe Frage. Nein, am Ende der großen Dunkelheit konnte sie ein Licht erkennen. Schemenhaft nur, dennoch war sie sich sicher, sie musste es erreichen. Vorsichtig ging sie weiter. Immer weiter auf das Licht zu. Sie spürte eine wohlige Wärme, ein herrlicher Duft stieg ihr in die Nase.
Es roch nach Meer, sie konnte sogar
Möwen hören.
Sie hätte nie gedacht, dass Möwen so
groß sind. etwas nicht zu beschreibendes trieb sie an,
ein Pfötchen vor das Andere zu
setzen. konnte sie auch Geräusche wahrnehmen. Ein unbeschreiblich schönes Rauschen.
Es hörte sich an, als würde jemand
singen. in sich aufzunehmen, dann ging sie weiter. Das Licht wurde heller und heller, die Geräusche immer lauter
und deutlicher. Es ging ihr gut. Eben noch hatte sie ihre warme Hand auf ihren Körper gespürt.
Sanft strich sie über ihr Fell. Ihr
Fell... so wie Frauchen es liebt dachte die kleine weiße Katze. Darüber wird sich Frauchen freuen. In letzter Zeit hat sie , sie immer so mitleidig angesehen
wenn sie mit ihrer Bürste über ihr
Fell strich.
was sich hinter diesem schönen,
warmen Licht verbirgt.
fand sie nicht und schritt weiter.
sie einhüllen und niemals wieder
hergeben. Es war warm, es roch herrlich nach Sommer
und der Gesang der Wellen betäubte
ihre Ohren. überall war die Welt nicht mehr so, wie sie, sie kannte.
Alles war so schön. deren Farben einem Regenbogen glichen. Ihre Stufen waren ebenmäßig und rein.
Sie musste einfach über diese Stufen
laufen. Sie wollte nur noch diese Brücke erreichen und wie sie sie betrat hatte sie das Gefühl, sie würde auf Samt laufen.
Die Stufen fühlten sich warm und
weich an.
Drehte ihr Köpfchen, blickte zurück
um ihr Frauchen zu suchen.
des weiten Meeres konnte die kleine
weiße Katze nichts riechen oder hören. Sie rannte und rannte, voller Freude auf ihr Frauchen.
Endlich konnte sie wieder ihre Hände
auf ihrem Fell spüren.
Sie kannte diese Person nicht. Auch
wenn sie freundlich lächelnd auf ihr hinabblickte, sie war
vorsichtig.
und die kleine weiße Katze
schnupperte vorsichtig.
wie sie es nur von ihren Frauchen
kannte. auf nimmersatten grünen Wiesen. Schmetterlinge tanzten durch die Luft.
Dieser Ort war ein Paradies. Sie spitze ihre Öhrchen, streckte ihr Schnäuzchen in die Luft
und versuchte, dem Geruch zu folgen. Da musste sie hoch. Getrieben von dem bekannten Geruch und ihrer liebevollen Neugier rannte sie den Hügel hoch, oben angelangt raste ihr Herz wie verrückt
und sie war völlig ausser Atem, doch
ihr Blick glitt hinab dem Hügel. Der mit einem Mal verschwunden war. Die kleine weiße Katze wollte gerade zum Sprung ansetzen, da wurde sie von ihrem Bruder erblickt. Die beiden rannten aufeinander zu und begrüßten sich
mit Mauzen und Schnurren. Sie hatten
sich so viel zu erzählen. und deutete Bella, ihm zu folgen.
Bella folgte ihm und sie gingen auf
einen See zu. Sie versuchte sie zu berühren, tapste mit ihren Pfötchen auf ihr Gesicht, wie sie es immer tat, doch sofort löste sich ihr Gesicht in viele kleine Wellen auf
und von ihren Pfötchen tropfte das
Wasser. doch Claudio stand nur da und beobachtete sie. Bella versuchte es erneut, doch kurz bevor sie die Oberfläche berührte sah sie die Tränen auf dem Gesicht ihres Frauchens. Genau diese Tränen, die sie schon öfters in letzter Zeit
bei ihr gesehen hatte. Sie konnte ihr Frauchen nicht mehr spüren, ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern. Sie konnte nicht mehr unter ihre Bettdecke kriechen
oder mit ihr das Kopfkissen teilen.
aber sie wollte doch stark sein.
Stark für ihr Frauchen.... Deine Zeit auf Erden hat Dein Frauchen sehr sehr glücklich gemacht. Durch Dich hat sie erfahren, was es bedeutet, hingebungsvoll und ehrlich zu lieben. Du wirst immer in ihrem Herzen sein,
auch wenn sie Dich nicht mehr sehen,
spüren oder hören kann.
aber niemals an Dir und Deiner Liebe
zu ihr.“ sie sah ihr Frauchen, immer noch Tränenüberströmt und wollte zu ihr.
Doch sie hatte die Worte der Gestalt
gehört und verstand immer mehr. Du wirst noch öfter zum Ufer laufen und Dein Frauchen weinen sehen. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ihre Tränen versiegen weil sie Dich geliebt hat. Doch die Tränen werden dem Lächeln in ihren Augen und ihren Lippen weichen wenn sie über Dich spricht oder sich erinnert. Alles braucht seine Zeit. Sie wird ihr Herz auch wieder für ein neues Geschöpf an ihrer Seite öffnen, doch das bedeutet nicht, dass sie Dich verdrängt aus ihrem Herzen. Sie gibt ihr Herz wieder frei für eine neue Liebe, deren Reinheit und Ehrlichkeit nicht mit menschlicher Liebe zu messen
oder zu vergleichen ist.“ wird sie an der Regenbogenbrücke stehen, ich werde sie begrüßen wie ich Dich begrüßt habe, sie wird auf dem Hügel stehen und Du wirst Dein Näschen anheben,
ihr in die Augen blicken und ihr
werdet Euch wieder spüren, riechen dürfen.“ und ihr werdet hier, an diesem herrlichen Ort,
für immer und ewig zusammen sein
können.“ Spiele mit ihnen, Du hast es verdient. Blick nicht in den See. Lebe mit und aus Deinen Erinnerungen und erfreue Dich an dem JETZT.
Der Tag wird kommen, ganz bestimmt.“ was würde sie dafür tun, ihr noch einmal das Kopfkissen anzuwärmen, ihre warmen Hände zu spüren, doch sie wusste das dies nicht möglich war. Sie hatte ganz genau verstanden. Für sie spielte jetzt die Zeit ein wichtige Rolle. Sie musste nur abwarten, so als ob Frauchen morgens zur Arbeit geht und Nachmittags zurück kommt.
Sie würde warten, auf jeden Fall
würde Sie warten! und beide gingen dem Sonnenuntergang entgegen.
(Copyright by Sylvia Th. /2005)
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Webseite erstellt: Juli 2010 - Änderung am:26/07/2010 © Karl-Heinz Baumgärtner |
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© Text/Fotos/Design: Webmissis Monika Helbig |